Jede Kunst ist selbständiges leben.
"Die Kunst des schönen Gebens wird in unserer Zeit immer seltener, in demselben Maße,
wie die Kunst des plumpen Nehmens, des rohen Zugreifens täglich allgemeiner gedeiht." -Heinrich Heine-
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aktualisiert am
13. mai 2008


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Religion (tinski)
www.tinski.at
In Regionen voller Religionen,
aufgeteilt in engen Zonen,
warten Heere von Millionen,
auszuschicken ihre Drohnen.

Menschen vollgestopft mit Phrasen,
Dogmen folgend ohne Sinn,
führen die Welt durch seltsam Phasen,
Neid und Zorn sind der Gewinn.

Der Glaube spricht:
„Oh Mensch, knie nieder!“
Der Mensch, er bricht:
„Oh Gott, komm wieder!“

Wartend stehen sie an der Schlucht,
vor sich selbst nur auf der Flucht,
auf dass ihr Gott kommt und sie sucht,
zu richten über seine Zucht.

Sie sehen die simple Wahrheit nicht,
Gott bist du. Und er. Und ich.
Die Macht liegt nur in unsrer Sicht,
grenzenlos und unendlich.

Der Glaube bricht:
„Spreng nicht mein Mieder!“
Der Mensch, er spricht:
„Vor mir knie nieder!“

ge-Dicht


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