Stefan Ruzowitzky gewinnt mit "Die Fälscher" den Oscar
www.diefaelscher.atDie Trophäe für den besten nicht englischsprachigen Film ging an seinen Streifen, der sich damit gegen Konkurrenz aus Polen, Kasachstan, Israel und Russland durchsetzte. "Ich hatte die tollste Besetzung, die beste Crew und die beste aller Familien zu Hause, daher war es einfach für mich", sagte der Regisseur in seiner kurzen Dankesrede.
Stefan Ruzowitzky erinnerte in seiner Dankesrede an Persönlichkeiten wie Billy Wilder, Fred Zinnemann und Otto Preminger, die von den Nazis aus Österreich vertrieben wurden. Daher mache es Sinn, dass mit "Die Fälscher" nun ein in einem Konzentrationslager spielender Film den ersten Auslands-Oscar für Österreich geholt habe.
Die auf den Erinnerungen eines Holocaust-Überlebenden basierende deutsch-österreichische Koproduktion, die das Drama einer Geldfälscher-Werkstatt erzählt, die die Nazis im Konzentrationslager Sachsenhausen mit Hilfe der Häftlinge eingerichtet hatten, überzeugt mit einem spannenden Thema und einem formidablen Cast rund um Karl Markovics, Devid Striesow und August Diehl. "Die Fälscher" war vor einem Jahr im Wettbewerb der Berlinale gelaufen und wurde anschließend in mehr als 60 Länder verkauft.
Ansonsten steht die 80. Oscar-Verleihung unter einem französischen Stern. Für eine riesige Überraschung sorgte Marion Cotillard, die mit ihrem Oscar als Beste Darstellerin den zweiten Academy Award für die Edith-Piaf-Biografie "La vie en rose" einfahren konnte. Die für viele als Favoritin gehandelte Julie Christie ("Away From Her") ging leer aus. Zuvor war "Le Mozart des Pickpockets" mit dem Oscar für den Besten Kurz-Spielfilm ausgezeichnet worden. Und auch der in Paris spielende und fünffach nominierte US-Film "Ratatouille" erhielt den Oscar für den Besten Animationsfilm.
Nicht nur beide Sound-Oscars, sondern auch den Academy Award für den Besten Schnitt konnte der Spionage-Thriller "The Bourne Ultimatum" einheimsen. Sowohl in der Kategorie Bester Ton als auch Bester Ton-Schnitt konnte der Streifen seine Konkurrenten auf die Plätze verweisen. Der Oscar für die Beste Filmmusik ging an "Falling Slowly". Das achtfach nominierte Ölsucher-Drama "There Will Be Blood" ging bisher leer aus.
Der ebenfalls achtfach nominierte Oscar-Favorit "No Country for Old Men" hat bisher zwei Oscars erhalten: Javier Bardem wurde für seine Rolle als wahnsinniger Serienkiller mit dem Oscar als Bester Nebendarsteller belohnt und ist damit der erste spanischer Schauspieler, der mit einem Academy Award ausgezeichnet wird. Der Oscar für das Beste adaptierte Drehbuch ging an die Brüder Joel und Ethan Coen. Tilda Swinton konnte sich mit ihrem Part in "Michael Clayton" überraschend gegen die als Favoritin gehandelte Cate Blanchett ("I'm Not There") durchsetzen und erhielt damit den Oscar als Beste Nebendarstellerin.
quelle: www.noen.at
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Da für uns von Anfang an feststand, dass nicht diktiertes Arbeiten, sondern nur die Hilfe zur Selbsthilfe ein zukunftsträchtiger Weg für ein Projekt dieser Art sein kann, arbeiten wir gezielt auf eine zukünftige, autonome Selbstverwaltung unserer Projekte durch die Dorfbewohner hin. So wollen wir das gesamte Projekt in einem Zeitrahmen von rund 10 Jahren vollständig an das nepalesische Team übergeben.